Treue Hammer on Tour 12/2005 – Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund

17 Stunden Tor-t(o)ur!

Hamm/Frankfurt (md) Die letzte Auswärtstour 2005 führte 12 treue Hammer in die hessische Main-Metropole nach Frankfurt. Gegen 08.30h trafen wir uns am Bahnhof, um fünfzehn Minuten später abzufahren. Mit 50 Litern Bier im Gepäck startete unsere Tour aufgrund von diversen Zugverspätungen erst um 09.15 Uhr. Etwa 250 Kilometer weiter und um 1,5 Promille reicher erreichten wir gegen 14.30 Uhr Frankfurt-Hauptbahnhof. Von der Hinfahrt gibt es außer einer kaputten Zugdecke nichts zu berichten. Als wir schließlich um 15.20 Uhr die Commerzbank-Arena betraten, war der erste Eindruck bei den meisten gleich. „Ein geiles Stadion haben die hier gebaut!“ Zu dem Spiel gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Eine 2-0 Niederlage, die absolut vermeidbar gewesen wäre, hätten Odonkor und Smolarek ihre 1000%-igen Chancen genutzt und Rosicky die gelb-rote Karte vermieden. Interessant waren nur die Sichtweisen des Spiels. Lothar Schirmer hat die erste Hälfte nur mit einem Auge betrachtet, da er das Geschehen sonst wohl doppelt gesehen hätte. Normale Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Pille hat das Spiel nur visuell wahrgenommen, da er das Radio der fantastischen Stadion-Atmosphäre vorzog. Die Abfahrt aus Frankfurt verzögerte sich um gute 60 Minuten, da die beiden Trockel-Brüder verschiedene Essensstände oder Pöbeleien präferierten. Der Vorteil bei dem verlängerten Aufenthalt in FFM war, dass wir uns noch mit Chris treffen konnten. Die Rückfahrt wurde erst in Siegen ganz interessant. Der Reiseleiter ordnete eine Polizeisperre an, die nur für kurze Zeit Bestand hatte, da man dem Druck der Massen einfach nicht standhalten konnte. So war für gut zwei Stunden „Saunazug“ angesagt. Völlig fertig in Hagen angekommen waren wir natürlich zu faul, um die Treppen zu nehmen. Wir fuhren mit dem Aufzug runter. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte. Der Aufzug bleib – wahrscheinlich aufgrund von Übergewicht – etwa auf halber Höhe stecken. Nach 25 Minuten Ratlosigkeit konnte die Feuerwehr uns aus dieser doofen Situation befreien. Dieses Missgeschick kostete uns einen Umweg über Dortmund. Gegen 1.00 Uhr in der Früh kamen wir erschöpft und leider ohne Punkte im Gepäck wieder in Hamm an. Trotz verschiedener Strapazen waren sich alle einig: „Frankfurt Main, das war fein!“

13.12.05 – Matthias Dröge